Ein Sieg und eine Niederlage für die UHC White Sharks Damenmannschaft

Bestens vorbereitet starteten die Sulger Damen am Sonntag, 28. September 2014 in die neue Saison. Die ersten zwei Punkte in der 1. Liga konnten gesichert werden.

UHC White Sharks Sulgen vs. Greenlight Richterswil
Als erster Gegner der Meisterschaftsrunde standen den Sulger Damen die Richterswilerinnen gegenüber. Der Start verlief leider nicht wie gewünscht. Bereits in der sechsten Minute kassierten die White Sharks ein Gegentor und lagen somit kurz nach Spielbeginn hinten. Dies liessen sich die Sulgerinnen nicht gefallen und in der dreizehnten Minute erzielte Coco durch einen wunderschönen Pass von Sonja endlich das erste Tor für die White Sharks. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit trafen die Richterswilerinnen erneut unser Tor. So lagen die weissen Haie nach der ersten Halbzeit mit einem Tor im Rückstand. Die Anfangsphase der zweiten Halbzeit verlief ebenfalls nicht optimal und Richterswil konnte den Vorsprung in der dritten Spielminute auf 3:1 ausbauen. Die Pässe der Sulgerinnen wurden immer präziser und die weissen Haie waren viel mehr präsent vor dem gegnerischen Goal. So nutzte Fränzi die Chance und spielte den von Nina erhaltenen Pass ins Goal. Kurz darauf konnte Sandy mit Hilfe von Fränzi den Ausgleichstreffer schiessen. Die Sulgerinnen bauten ihre Fähigkeiten in der Verteidigung aus, konnten das ausgeglichene Resultat sehr lange halten bis dann Rahel in der siebzehnten Spielminute einen Pass von Coco im Goal versenkte. Beide Mannschaften kämpften weiter. Die drittletzte Spielminute hatte es in sich. Zuerst erhielten die White Sharks einen Gegentreffer, somit war das Resultat wieder ausgeglichen. Doch nur wenige Sekunden später konnten die weissen Haie reagieren und Martina gelang durch einen Pass von Coco das nächste Tor. Noch zwei Minuten waren zu spielen und die Gegnerinnen waren uns dicht auf den Fersen. Die Sulgerinnen spielten ruhig, gezielt und zeigten starke Nerven. Dies zahlte sich aus und Sandy konnte in der zweitletzten Spielminute durch ein präzises Zusammenspiel mit Fränzi das sechste Tor schiessen. Die White Sharks sicherten sich somit den ersten Sieg.

UHC White Sharks Sulgen vs. Cevi Gossau
Im zweiten Spiel hiess der Gegner UHC Cevi Gossau (amtierender Schweizermeister). Leider ist den Sulgerinnen auch in diesem Spiel der Start nicht geglückt. Innerhalb der ersten zwei Spielminuten fielen drei Tore. Dies wollten wir nicht auf uns sitzen lassen. Die White Sharks kämpften, liessen sich nicht aus dem Konzept bringen und versuchten ihr Spiel aufzuziehen. Während den nächsten vierzehn Minuten klappte dies ganz gut, doch dann erzielte Cevi Gossau in der sechzehnten Minute erneut zwei Treffer. Mit fünf Toren im Rückstand gingen wir in die Pause. Cevi Gossau konnte das hohe Niveau halten und nach neun Spielminuten hiess es 0:9 für die Gossauerinnen. Die White Sharks kämpften weiter und versuchten immer wieder anzugreifen, doch es war überhaupt nicht einfach. Es zahlte sich jedoch aus, Martina ergriff in der zehnten Minute die Chance und versenkte den Ball im gegnerischen Tor. Angespornt von diesem Treffer erzielte zwei Minuten später Fränzi durch einen Pass von Sandy das nächste Tor. Danach trafen die Gossauerinnen erneut zwei Mal unser Tor. Kurz vor Schluss setzten die Gossauerinnen ihren Goalie als vierten Feldspieler ein. Im Powerplay (4 gegen 3) nutzte Fränzi durch einen Pass von Sandy erneut die Chance und schoss den Ball ins leere Tor. Zum Ende des Spiels hiess es 3:11. Enttäuscht über die Niederlage, jedoch stolz darauf, dass wir immerhin drei Tore gegen den amtierenden Schweizermeister erzielen konnten, verliessen wir das Spielfeld.


UHC White Sharks Sulgen – UHC Greenlight Richterswil 6:4 (1:2, 5:2)
Tore: 13. Baumann (Lehmann) 1:1. 26. Wintsch (Schönholzer) 2:3. 30. Lienert (Wintsch) 3:3. 37. Trachsler (Baumann) 4:3. 38. Ruff (Baumann) 5:4. 39. Lienert (Wintsch) 6:4.

UHC White Sharks Sulgen – Cevi Gossau 3:11 (0:5, 3:6)
Tore: 30. Ruff 1:9. 32. Wintsch (Lienert) 2:9. 39. Wintsch (Lienert) 3:11.

UHC White Sharks Sulgen
Sandra Schnyder, Sonja Lehmann, Corinne Baumann, Nina Schönholzer, Sandra Lienert, Corinne Brändle, Rahel Trachsler, Martina Ruff, Fränzi Wintsch, Ladina Häberli

Coach
Marco Kuhn

Bericht
Rahel Trachsler