Gruppensieg, Aufstieg - Sulger Damen im Höhenflug

Am 6. April realisierten die Damen der White Sharks den erwünschten Gruppensieg und Aufstieg in die 1. Liga. Unter der lautstarken Unterstützung zahlreicher Zuschauer gelang es Ihnen, mit den beiden letzten Siegen die (beinahe) perfekte Saison abzuschliessen.

Im ersten Match galt es, die Barracudas Romanshorn zu bezwingen. Die Sulgerinnen waren auf einen harten Kampf eingestellt. Der Auftakt gelang und Martina Birkenstock eröffnete das Score, bedient durch Sonja Lehmann. Kurz darauf hatten die Romanshornerinnen Pech und erzielten ein Eigen-Fusstor. Beide Mannschaften kämpften verbissen, doch waren es die Haie, welche wiederum durch Coco Baumann zum Abschluss kamen. Kurz vor der Halbzeit versenkte Sandy Lienert den Pass von Martha Notter im gegnerischen Tor, was zu einem zufrieden stellenden Zwischenresultat von 4:0 führte. Für die zweite Halbzeit wies Trainer Dominik Berger seine Spielerinnen an, so weiterzufahren. Viel mehr sei da nicht zu sagen. Also gingen die Sulgerinnen voller Elan in die zweite Hälfte. Claudine Brändle durfte als Erste punkten. Eine kurze Unachtsamkeit, in der Defensive der White Sharks, nutzte daraufhin Barracudas gekonnt aus und kam in der 4. Spielminute zum ersten Treffer. Danach verlief seitens Sulgen alles nach Wunsch. Helen Stump verwertete das Zuspiel von Evelyn Steinbrunner und Sandy Lienert (in Hochform) setzte gleich nach. In der 15. Minute traf wiederum Helen Stump nach wunderbarer Einzelleistung. Es stand somit 8:1 aus Sicht von Sulgen. Einen kurzen Tumult vor dem Romanshorner Tor, welches vom Schiri nicht abgepfiffen wurde, nutzte Sandy Lienert gleich aus und setzte eiskalt den Ball ins Netz von Romanshorn. Offensichtlich hatte Sie noch nicht genug, denn kurz vor Abpfiff traf Sie zum vierten Mal in diesem Spiel und sicherte den Sharks einen verdienten 10:1-Sieg.

Das allerletzte Spiel dieser Saison war gegen den UHC Niederwil. Bei der letzten Begegnung durften die Sulgerinnen als Sieger vom Platz gehen, nichts desto trotz waren sie bereit wie noch nie. Dieses Spiel stand unter einem besonderen Stern, da bereits feststand, dass die Spielerinnen Martha Notter, Helen Stump, Evelyn Steinbrunner und Trainer Dominik Berger danach vom aktiven Unihockey zurücktreten werden. Gerne wollte die Mannschaft ihren Trainer, Dominik Berger, mit einem Sieg verabschieden. Sandy Lienert machte einfach weiter, wie im ersten Match und traf zum 1:0. Gleich darauf doppelte Helene Stump zum 2:0 nach. Dann waren jedoch die Niederwilerinnen an der Reihe und schlossen in der 11. Minute zum 2:1 auf. Eine 2-Minute-Strafe wegen übertriebener Härte überstanden die Haie unbeschadet, bevor fünf Minuten vor Schluss die hoch motivierten Sulger-Fans ein Tor im wahrsten Sinne des Wortes „erjubelten“. Der Ball zappelte ziemlich offensichtlich im Aussennetz. Trotzdem gab der Schiri den Treffer. Verständlicherweise waren die Niederwilerinnen verärgert und wollten das nicht auf sich sitzen lassen, sie trafen kurz vor der Halbzeit zum 3:2. In der Pause gab es nochmals motivierende Worte von Dominik Berger. „Einfach nicht aus der Ruhe bringen lassen und unser Spiel spielen, dann gehen wir als Sieger vom Feld“, waren seine Worte. Leider startete Niederwil besser und glich gleich nach Anpfiff zum 3:3 aus. Langsam wurde die Situation brenzli. Martina Birkenstock gelang ein typisches „Martina-Goal“, eine herrliche Einzelleistung zum 4:3. Es war Evelyn Steinbrunner die den Assist von Nina Schönholzer verwertete und den Sulgerinnen mit dem 5:3 etwas Luft verschaffte. Sulgen stellte auf 2 Blöcke um. Erst als Niederwil den Goalie durch eine vierte Feldspielerin ersetzte, gelang es in der 19. Minute, die starke Sulger Torhüterin Sandra Schnyder zu bezwingen und zum 5:4 zu verkürzen. Noch eine Minute war zu spielen. Sulgen war nun auf das Unterzahlspiel eingestellt und schaffte es gleich zweimal, das verlassene Tor der Niederwilerinnen zu treffen. Erst Martina Birkenstock, die den Auswurf von Sandra Schnyder nutzte und zum Schluss noch Sonja Lehmann. Sieg für Sulgen 7:4.

W.S. Sulgen – Barracudas Romanshorn 10:1 (4:0, 6:1)
Tore: 2. Birkenstock (Lehmann) 1:0. 5. Notter (C. Brändle) 2:0. 11. Baumann 3:0. 17. Lienert (Notter) 4:0. 22. C. Brändle 5:0. 29.Stump(Steinbrunner) 6:1. 33.Lienert 7:1. 35. Stump 8:1. 39. Lienert 9:1. 40. Lienert 10:0.

UHC W.S. Sulgen – UHC F.P. Niederwil 7:4 (3:2, 4:2)
Tore: 4. Lienert 1:0. 6. Stump 2:0. 15. Baumann 3:1. 22. Birkenstock 4:3. 28. Steinbrunner (Schönholzer) 5:3. 40. Birkentsock (Schnyder) 6:4. 40. Lehmann 7:4.

UHC White Sharks Sulgen
Sandra Schnyder, Sonja Lehmann, Corinne Baumann, Nina Schönholzer, Helen Stump, Evelyn Steinbrunner, Sandra Lienert, Martha Notter, Claudine Brändle

Coach
Dominik Berger

Die Damen bedanken sich für die grosse Unterstützung der Zuschauer. Gekommen waren Spieler vom Herren 1 + 2 sowie Familien und Freunde, welche eine tolle (und laute) Stimmung in der Halle verbreiteten.

An unseren Coach, Dominik, ein riesieges Dankeschön für die investierte Zeit und Nerven!

7 Jahre Traineramt von Dominik Berger

Saison 2007/2008 Damen KF 2. Liga - 2. Rang (Übernahme der Mannschaft durch D. Berger)
Saison 2008/2009 Damen KF 2. Liga - 3. Rang
Saison 2009/2010 Damen KF 2. Liga - 2. Rang (Teilnahme an den Aufstiegsspielen)
Saison 2010/2011 Damen KF 2. Liga - Gruppensieg / Aufstieg 1. Liga
Saison 2011/2012 Damen KF 1. Liga - 9. Rang / Abstieg 2. Liga
Saison 2012/2013 Damen KF 2. Liga - 2. Rang
Saison 2013/2014 Damen KF 2. Liga - Gruppensieg / Aufstieg 1. Liga
Saison 2014/2015 Damen KF 1. Liga - (Übernahme der Mannschaft durch M. Kuhn)

Trotz des Abgangs „alter“ Spielerinnen sowie dem Rücktritt vom langjährigen Trainer, gehen die White Sharks Chicks motiviert in die nächste Saison. Nachdem es lange Zeit so aussah, als müssten sich die Sulgerinnen in Zukunft selbst managen, wird nun Marco Kuhn das Amt von Dominik Berger übernehmen und die Sulger Ladies freuen sich auf einen motivierten und kompetenten Trainer.

Schlusswort von Dominik Berger

„Vor sieben Jahren kam ich in eine mir unbekannte Mannschaft. Schnell erkannte ich das Potential, dass in der Mannschaft steckte. Sofort war ich überzeugt, dass ich diese Mannschaft trainieren will und steckte mir und der Mannschaft Ziele (Cup/Meisterschaft/Aufstieg). Einige davon wurden erreicht, andere nicht immer ganz. Mit einem weinenden Auge schaue ich nun auf die vergangenen 7Jahre zurück. Mit Euch habe ich gute Freunde gefunden und viel Schönes erlebt... Auch wenn ich manchmal ein bisschen Lauter werden musste. Nach sieben erfolgreichen Jahren mit Euch ist es nun an der Zeit, mich zu verabschieden und einem neuen, motivierten Trainer (Marco Kuhn) Platz zu machen. Viel Freude und Erfolg an dieser Stelle.“

Dominik